Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling 
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld


Zeitraum: 2021 - 2023













Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling 
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld


Zeitraum: 2021 - 2023













Generelles Projekt Straßenbahnlinie 18 (Simulation)

Mikrosimulation zur Absicherung komplexer verkehrstechnischer Entscheidungen

 

Auftraggeberin: Stadt Wien


Zeitraum: 2021 - 2023

Verkehrliche Ausgangslage und Randbedingungen
 
Die Verlängerung der Wiener Straßenbahnlinie 18 führt über die Stadionbrücke, die unmittelbar an die Autobahnanschlussstelle Erdberg angebunden ist. Hohe Verkehrsstärken und sich kreuzende Verkehrsströme prägen diesen Bereich. Zusätzlich befinden sich im System Stadionbrücke–Schlachthausgasse mehrere lichtsignalgeregelte Knoten in engem räumlichem Abstand, was hohe Anforderungen an die Verkehrsabwicklung stellt.
Im Zuge der Planung mussten für die neue Straßenbahntrasse sowie für die Aufwertung des Radverkehrs mehrere Kfz-Fahrstreifen zurückgebaut werden. Zentrales Ziel war es, trotz der Reduzierung einen weitgehend reibungslosen Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Dies war besonders relevant, da die Straßenbahn im Zulauf abschnittsweise im Mischverkehr mit Kfz geführt wird und Rückstaus bis auf die Autobahn aus verkehrssicherheitsrelevanten Gründen vermieden werden müssen.


Mikrosimulation

Zur Überprüfung der Auswirkungen der Planung auf das bestehende Verkehrssystem führte con.sens mobilitätsdesign eine mikroskopische Verkehrssimulation durch. Grundlage war ein detailliertes Bestandsmodell, auf dessen Basis die Fahrverhaltensparameter an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wurden. Anschließend wurde die geplante Verkehrsführung modelliert und analysiert.
Ein Schwerpunkt lag auf der Koordinierung der eng benachbarten Lichtsignalanlagen. Ziel war es, Halte der Straßenbahn auf freier Strecke zu minimieren und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs trotz reduzierter Fahrstreifen sicherzustellen.
Die Ergebnisse der Simulation wurden sowohl in anschaulichen Videos des modellierten Verkehrsgeschehens als auch anhand quantitativer Auswertungen dargestellt. Insgesamt wurden hundert Simulationsläufe mit leicht variierten Eingangsdaten durchgeführt, um die Robustheit des Verkehrssystems unter unterschiedlichen Bedingungen zu bewerten.
Auch wenn reale Verkehrsabläufe und menschliches Verhalten nie vollständig modelliert werden können, bietet die Mikrosimulation eine fundierte Annäherung an ein lokales Optimum. Sie dient als wertvolle Entscheidungsgrundlage und Instrument zur verkehrstechnischen Absicherung komplexer Planungsprozesse.


Weiterführende Informationen zum Projekt: 

Logo con.sense
Generelles Projekt Straßenbahnlinie 18: Simulationen
Mikrosimulation zur Absicherung komplexer verkehrstechnischer Entscheidungen

Auftraggeber: Stadt Wien

Zeitraum: 2021 - 2023








Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling 
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld


Zeitraum: 2021 - 2023













Verkehrliche Ausgangslage und Randbedingungen

Die Verlängerung der Wiener Straßenbahnlinie 18 führt über die Stadionbrücke, die unmittelbar an die Autobahnanschlussstelle Erdberg angebunden ist. Hohe Verkehrsstärken und sich kreuzende Verkehrsströme prägen diesen Bereich. Zusätzlich befinden sich im System Stadionbrücke–Schlachthausgasse mehrere lichtsignalgeregelte Knoten in engem räumlichem Abstand, was hohe Anforderungen an die Verkehrsabwicklung stellt.
Im Zuge der Planung mussten für die neue Straßenbahntrasse sowie für die Aufwertung des Radverkehrs mehrere Kfz-Fahrstreifen zurückgebaut werden. Zentrales Ziel war es, trotz der Reduzierung einen weitgehend reibungslosen Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Dies war besonders relevant, da die Straßenbahn im Zulauf abschnittsweise im Mischverkehr mit Kfz geführt wird und Rückstaus bis auf die Autobahn aus verkehrssicherheitsrelevanten Gründen vermieden werden müssen.


Mikrosimulation

Zur Überprüfung der Auswirkungen der Planung auf das bestehende Verkehrssystem führte con.sens mobilitätsdesign eine mikroskopische Verkehrssimulation durch. Grundlage war ein detailliertes Bestandsmodell, auf dessen Basis die Fahrverhaltensparameter an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wurden. Anschließend wurde die geplante Verkehrsführung modelliert und analysiert.
Ein Schwerpunkt lag auf der Koordinierung der eng benachbarten Lichtsignalanlagen. Ziel war es, Halte der Straßenbahn auf freier Strecke zu minimieren und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs trotz reduzierter Fahrstreifen sicherzustellen.
Die Ergebnisse der Simulation wurden sowohl in anschaulichen Videos des modellierten Verkehrsgeschehens als auch anhand quantitativer Auswertungen dargestellt. Insgesamt wurden hundert Simulationsläufe mit leicht variierten Eingangsdaten durchgeführt, um die Robustheit des Verkehrssystems unter unterschiedlichen Bedingungen zu bewerten.
Auch wenn reale Verkehrsabläufe und menschliches Verhalten nie vollständig modelliert werden können, bietet die Mikrosimulation eine fundierte Annäherung an ein lokales Optimum. Sie dient als wertvolle Entscheidungsgrundlage und Instrument zur verkehrstechnischen Absicherung komplexer Planungsprozesse.


Weiterführende Informationen zum Projekt: