Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling 
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld


Zeitraum: 2021 - 2023













Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling 
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld


Zeitraum: 2021 - 2023













Sicherheit beim Radfahren

Explorative Studie aus Sicht unterschiedlicher Nutzer:innengruppen

 

Auftraggeber: Kuratorium für Verkehrssicherheit


Zeitraum: 2023 - 2024

Subjektive Sicherheit systematisch erfassen

Das empfundene Sicherheitsniveau ist ein zentraler Faktor dafür, ob Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen. Ziel der Studie im Auftrag des Kuratoriums für Verkehrssicherheit war es, besser zu verstehen, wie sicher sich Menschen unterschiedlichen Alters beim Radfahren fühlen und wie dieses subjektive Sicherheitsempfinden mit fachlichen Sicherheitsbewertungen von Verkehrsexpertinnen und Experten zusammenhängt. In Klosterneuburg wurde dafür eine definierte Radstrecke mit mehreren potenziell kritischen Verkehrssituationen ausgewählt. 38 Testpersonen aus drei Altersgruppen Kinder Erwachsene und Seniorinnen und Senioren befuhren diese Strecke jeweils zehn Mal und bewerteten nach jeder Fahrt ihr persönliches Sicherheitsgefühl. Durch die systematische Erfassung dieser Wahrnehmungen konnte aufgezeigt werden, an welchen Stellen Radinfrastruktur als unsicher erlebt wird und welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind.


Tempo und Verkehrsbelastung als zentrale Einflussfaktoren

Die Ergebnisse zeigen eine hohe Übereinstimmung zwischen subjektivem Sicherheitsempfinden und fachlicher Risikoanalyse. Unsicherheitsgefühle traten weniger punktuell an einzelnen Kreuzungen auf, sondern vor allem entlang längerer Streckenabschnitte mit Tempo 50 und höheren Kfz-Verkehrsbelastungen. Anlageformen mit niedrigeren Geschwindigkeitsniveaus wurden hingegen durchgehend als sicherer wahrgenommen. Signifikante Unterschiede im Sicherheitsempfinden zwischen den drei Altersgruppen konnten nicht festgestellt werden. Die Studie bestätigt damit, dass Maßnahmen wie Temporeduktionen klar geregelte Überholabstände und eine fahrradfreundliche Gestaltung des Straßenraums die subjektive wie auch die objektive Sicherheit für Radfahrende aller Altersgruppen erhöhen.

Weiterführende Informationen: https://www.kfv.at/radfahrsicherheit-pruefstand/ 


 Forschungsprojekt zur Transformation öffentlicher Mobilitätsräume

Im Forschungsprojekt Trans|formator:in arbeiten Forschungseinrichtungen und Planungsbüros aus ganz Österreich gemeinsam an Strategien für die nachhaltige Transformation öffentlicher Mobilitätsräume. Aufbauend auf Erfahrungen aus acht Pilotstandorten sowie sogenannten Buddy-Städten im In- und Ausland entstand ein umfangreicher Wissensfundus. Dieser vereint Strategien, Methoden und praktische Erkenntnisse, die zeigen, wie öffentlicher Raum schrittweise zukunftsfit umgestaltet werden kann.

con.sens mobilitätsdesign war Teil dieses Forschungsprozesses und brachte Expertise in Mobilitätsplanung und Straßenraumgestaltung ein. Gemeinsam mit Raumposition, 3:0 Landschaftsarchitektur und Weatherpark wurde am Pilotstandort St. Pölten intensiv an der Josefstraße gearbeitet. Dabei wurden unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickelt und erprobt, die neue Perspektiven für Nutzung, Gestaltung und Mobilität im Straßenraum aufzeigen.



Gesammelte Expertise für die Praxis

Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist die systematische Aufbereitung des gewonnenen Wissens. Mit Blogbeiträgen und praxisnahen Anleitungen leisteten wir Beiträge zur 
Trans|formator:in Toolbox, unter anderem zur Arbeit mit den Richtlinien für das Straßenwesen. Ergänzend dazu macht ein Praxishandbuch die in Interviews, Analysen und Recherchen gesammelten Erkenntnisse breit zugänglich. Es richtet sich an alle, die öffentliche Räume gestalten, und bietet kompakte, anwendungsorientierte und inspirierende Grundlagen für Transformationsprozesse.

Projekthomepage mit Infos und Toolbox: www.transformatorin.at
Copyright Fotos: Katapult
Copyright Handbuch-Grafik: Trans|formator:in

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Subjektive Sicherheit beim Radfahren
Explorative Studie aus Sicht unterschiedlicher Nutzer:innengruppen


Zeitraum: 2023-2024















Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling 
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld


Zeitraum: 2021 - 2023













 Forschungsprojekt zur Transformation öffentlicher Mobilitätsräume

Im Forschungsprojekt Trans|formator:in arbeiten Forschungseinrichtungen und Planungsbüros aus ganz Österreich gemeinsam an Strategien für die nachhaltige Transformation öffentlicher Mobilitätsräume. Aufbauend auf Erfahrungen aus acht Pilotstandorten sowie sogenannten Buddy-Städten im In- und Ausland entstand ein umfangreicher Wissensfundus. Dieser vereint Strategien, Methoden und praktische Erkenntnisse, die zeigen, wie öffentlicher Raum schrittweise zukunftsfit umgestaltet werden kann.

con.sens mobilitätsdesign war Teil dieses Forschungsprozesses und brachte Expertise in Mobilitätsplanung und Straßenraumgestaltung ein. Gemeinsam mit Raumposition, 3:0 Landschaftsarchitektur und Weatherpark wurde am Pilotstandort St. Pölten intensiv an der Josefstraße gearbeitet. Dabei wurden unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickelt und erprobt, die neue Perspektiven für Nutzung, Gestaltung und Mobilität im Straßenraum aufzeigen.



Gesammelte Expertise für die Praxis

Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist die systematische Aufbereitung des gewonnenen Wissens. Mit Blogbeiträgen und praxisnahen Anleitungen leisteten wir Beiträge zur 
Trans|formator:in Toolbox, unter anderem zur Arbeit mit den Richtlinien für das Straßenwesen. Ergänzend dazu macht ein Praxishandbuch die in Interviews, Analysen und Recherchen gesammelten Erkenntnisse breit zugänglich. Es richtet sich an alle, die öffentliche Räume gestalten, und bietet kompakte, anwendungsorientierte und inspirierende Grundlagen für Transformationsprozesse.

Projekthomepage mit Infos und Toolbox: www.transformatorin.at
Copyright Fotos: Katapult
Copyright Handbuch-Grafik: Trans|formator:in

Subjektive Sicherheit systematisch erfassen

Das empfundene Sicherheitsniveau ist ein zentraler Faktor dafür, ob Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen. Ziel der Studie im Auftrag des Kuratoriums für Verkehrssicherheit war es, besser zu verstehen, wie sicher sich Menschen unterschiedlichen Alters beim Radfahren fühlen und wie dieses subjektive Sicherheitsempfinden mit fachlichen Sicherheitsbewertungen von Verkehrsexpertinnen und Experten zusammenhängt. In Klosterneuburg wurde dafür eine definierte Radstrecke mit mehreren potenziell kritischen Verkehrssituationen ausgewählt. 38 Testpersonen aus drei Altersgruppen Kinder Erwachsene und Seniorinnen und Senioren befuhren diese Strecke jeweils zehn Mal und bewerteten nach jeder Fahrt ihr persönliches Sicherheitsgefühl. Durch die systematische Erfassung dieser Wahrnehmungen konnte aufgezeigt werden, an welchen Stellen Radinfrastruktur als unsicher erlebt wird und welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind.


Tempo und Verkehrsbelastung als zentrale Einflussfaktoren

Die Ergebnisse zeigen eine hohe Übereinstimmung zwischen subjektivem Sicherheitsempfinden und fachlicher Risikoanalyse. Unsicherheitsgefühle traten weniger punktuell an einzelnen Kreuzungen auf, sondern vor allem entlang längerer Streckenabschnitte mit Tempo 50 und höheren Kfz-Verkehrsbelastungen. Anlageformen mit niedrigeren Geschwindigkeitsniveaus wurden hingegen durchgehend als sicherer wahrgenommen. Signifikante Unterschiede im Sicherheitsempfinden zwischen den drei Altersgruppen konnten nicht festgestellt werden. Die Studie bestätigt damit, dass Maßnahmen wie Temporeduktionen klar geregelte Überholabstände und eine fahrradfreundliche Gestaltung des Straßenraums die subjektive wie auch die objektive Sicherheit für Radfahrende aller Altersgruppen erhöhen.

Weiterführende Informationen: https://www.kfv.at/radfahrsicherheit-pruefstand/ 


 Forschungsprojekt zur Transformation öffentlicher Mobilitätsräume

Im Forschungsprojekt Trans|formator:in arbeiten Forschungseinrichtungen und Planungsbüros aus ganz Österreich gemeinsam an Strategien für die nachhaltige Transformation öffentlicher Mobilitätsräume. Aufbauend auf Erfahrungen aus acht Pilotstandorten sowie sogenannten Buddy-Städten im In- und Ausland entstand ein umfangreicher Wissensfundus. Dieser vereint Strategien, Methoden und praktische Erkenntnisse, die zeigen, wie öffentlicher Raum schrittweise zukunftsfit umgestaltet werden kann.

con.sens mobilitätsdesign war Teil dieses Forschungsprozesses und brachte Expertise in Mobilitätsplanung und Straßenraumgestaltung ein. Gemeinsam mit Raumposition, 3:0 Landschaftsarchitektur und Weatherpark wurde am Pilotstandort St. Pölten intensiv an der Josefstraße gearbeitet. Dabei wurden unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickelt und erprobt, die neue Perspektiven für Nutzung, Gestaltung und Mobilität im Straßenraum aufzeigen.



Gesammelte Expertise für die Praxis

Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist die systematische Aufbereitung des gewonnenen Wissens. Mit Blogbeiträgen und praxisnahen Anleitungen leisteten wir Beiträge zur 
Trans|formator:in Toolbox, unter anderem zur Arbeit mit den Richtlinien für das Straßenwesen. Ergänzend dazu macht ein Praxishandbuch die in Interviews, Analysen und Recherchen gesammelten Erkenntnisse breit zugänglich. Es richtet sich an alle, die öffentliche Räume gestalten, und bietet kompakte, anwendungsorientierte und inspirierende Grundlagen für Transformationsprozesse.

Projekthomepage mit Infos und Toolbox: www.transformatorin.at
Copyright Fotos: Katapult
Copyright Handbuch-Grafik: Trans|formator:in