Berlin statt Wien?!
Zwischen Kiezblocks, vertagten Mobilitätsprojekten und 300 bedrohten Bäumen sammelt Johann derzeit Planungserfahrungen in Berlin.

Unsere derzeitige Team-Verkleinerung ist vielleicht schon aufgefallen: Johann ist seit April in Berlin und taucht dort bis Ende des Jahres in die deutsche Verkehrsplanungs-Praxis ein.
Während wir ihn in Wien durchaus vermissen, liefert Berlin laufend spannende Einblicke in eine Stadt, in der Mobilitätspolitik intensiv diskutiert wird. Visionäre Mobilitätsprojekte auf Berlins Hauptstraßen liegen derzeit vielerorts auf Eis. Aufgrund der aktuellen politischen Konstellation werden zahlreiche Vorhaben vorerst vertagt. Mit Spannung wird daher auf die Wahlen im September geblickt, die der Berliner Verkehrspolitik erneut eine andere Richtung geben könnten.
Gleichzeitig zeigt sich, wie stark einzelne Bezirke eigene Wege gehen. Besonders sichtbar wird das bei den sogenannten Kiezblocks, wo durch einfache Maßnahmen verkehrsberuhigte Wohngebiete mit deutlich weniger Durchzugsverkehr entstehen.
Auch der Umgang mit dem öffentlichen Raum sorgt aktuell für Diskussionen: Am Tempelhofer Damm sollen im Zuge von Bauarbeiten über 300 große Bäume gefällt werden. Das wirft Fragen auf, wie Infrastrukturprojekte, Klimaanpassung und Stadtqualität künftig gegeneinander abgewogen werden.
Wir sind gespannt, welche Eindrücke Johann in den kommenden Monaten noch aus Berlin mitbringt. Bis bald Johann – wir sehen uns in Berlin!
Copyright Bild links: Changing Cities e.V.











