Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld
Auftraggeber:
Stadtgemeinde Mödling
Zeitraum:
2021 - 2023
Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld
Auftraggeber:
Stadtgemeinde Mödling
Zeitraum:
2021 - 2023
Goethering Offenbach am Main (Entwurf)
Gestaltungsideen für einen 50 Meter breiten Straßenraum
Auftraggeberin: Stadt Offenbach am Main
Zeitraum: 2025 - 2026
Vom Verkehrskorridor zum grünen Boulevard
Der Goethering in Offenbach ist eine stark befahrene Hauptstraße am Rand der Innenstadt. Abschnitte des rund 50 Meter breiten Straßenraums werden täglich von über 15.000 Kraftfahrzeugen passiert. Für den Fuß- und Radverkehr bietet die Straße derzeit nur geringe Qualität, Aufenthaltsräume sind kaum vorhanden. Gleichzeitig sind im angrenzenden Stadtteil Kaiserlei zahlreiche neue Gewerbebauten geplant, wodurch das Verkehrsaufkommen in Zukunft weiter steigen wird.
Gestalterisch ist der Straßenraum bislang nur schwach gefasst. Fahrbahnen und Stellplätze dominieren, Grünflächen spielen eine untergeordnete Rolle, Nutzungsmöglichkeiten abseits des Verkehrs sind kaum vorhanden. Ziel der Variantenstudie war es, den Goethering grundlegend neu zu denken und einen zukunftsfähigen Entwurf für den gesamten Straßenraum zu entwickeln. Zentrale Aufgaben waren die Schaffung komfortabler und sicherer Wege für den Fuß- und Radverkehr sowie eine deutliche Aufwertung des Stadtraums. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch umfangreiche Baumpflanzungen, Entsiegelung und die Verbesserung des Mikroklimas. Gleichzeitig sollte die Leistungsfähigkeit der Straße als übergeordnete Verkehrsachse erhalten bleiben und eine mögliche Trasse für eine zukünftige Straßenbahn mitgedacht werden.
Zwei Entwurfsvarianten als Entscheidungsgrundlage
Im Verlauf des sechsmonatigen Planungsprozesses wurden zwei Entwurfsvarianten ausgearbeitet. Eine Variante orientiert sich stärker am Bestand und sieht eine zweirichtungsgeführte Fahrbahn am Rand des Straßenraums vor, ergänzt durch eine großzügige, seitlich angeordnete Grünfläche. Die zweite Variante arbeitet mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen und einer zentralen Grünfläche. Diese Variante knüpft gestalterisch an den angrenzenden August-Bebel-Ring an, weist jedoch Einschränkungen in der Freiraum- und Aufenthaltsqualität auf.
Beide Varianten zeigen unterschiedliche Potenziale für die zukünftige Entwicklung des Goetherings und machen die planerischen Zielkonflikte zwischen Verkehr, Stadtraum und Freiraum deutlich. Die Variantenstudie dient nun der Politik als Grundlage für die weiteren Entscheidungen zur zukünftigen Gestaltung des Straßenraums.
Begleitend zum Planungsprozess wurde die Bevölkerung intensiv beteiligt. Mehr dazu lesen Sie hier.
Goethering Offenbach am Main (Entwurf)
Gestaltungsideen für einen 50 Meter breiten Straßenraum
Zeitraum: 2025 - 2026
Schulvorfeld Karl-Stingl-Volksschule in Mödling
Verkehrsberuhigtes und sicheres Schulvorfeld
Auftraggeber:
Stadtgemeinde Mödling
Zeitraum:
2021 - 2023
Vom Verkehrskorridor zum grünen Boulevard
Der Goethering in Offenbach ist eine stark befahrene Hauptstraße am Rand der Innenstadt. Abschnitte des rund 50 Meter breiten Straßenraums werden täglich von über 15.000 Kraftfahrzeugen passiert. Für den Fuß- und Radverkehr bietet die Straße derzeit nur geringe Qualität, Aufenthaltsräume sind kaum vorhanden. Gleichzeitig sind im angrenzenden Stadtteil Kaiserlei zahlreiche neue Gewerbebauten geplant, wodurch das Verkehrsaufkommen in Zukunft weiter steigen wird.
Gestalterisch ist der Straßenraum bislang nur schwach gefasst. Fahrbahnen und Stellplätze dominieren, Grünflächen spielen eine untergeordnete Rolle, Nutzungsmöglichkeiten abseits des Verkehrs sind kaum vorhanden. Ziel der Variantenstudie war es, den Goethering grundlegend neu zu denken und einen zukunftsfähigen Entwurf für den gesamten Straßenraum zu entwickeln. Zentrale Aufgaben waren die Schaffung komfortabler und sicherer Wege für den Fuß- und Radverkehr sowie eine deutliche Aufwertung des Stadtraums. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch umfangreiche Baumpflanzungen, Entsiegelung und die Verbesserung des Mikroklimas. Gleichzeitig sollte die Leistungsfähigkeit der Straße als übergeordnete Verkehrsachse erhalten bleiben und eine mögliche Trasse für eine zukünftige Straßenbahn mitgedacht werden.
Zwei Entwurfsvarianten als Entscheidungsgrundlage
Im Verlauf des sechsmonatigen Planungsprozesses wurden zwei Entwurfsvarianten ausgearbeitet. Eine Variante orientiert sich stärker am Bestand und sieht eine zweirichtungsgeführte Fahrbahn am Rand des Straßenraums vor, ergänzt durch eine großzügige, seitlich angeordnete Grünfläche. Die zweite Variante arbeitet mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen und einer zentralen Grünfläche. Diese Variante knüpft gestalterisch an den angrenzenden August-Bebel-Ring an, weist jedoch Einschränkungen in der Freiraum- und Aufenthaltsqualität auf.
Beide Varianten zeigen unterschiedliche Potenziale für die zukünftige Entwicklung des Goetherings und machen die planerischen Zielkonflikte zwischen Verkehr, Stadtraum und Freiraum deutlich. Die Variantenstudie dient nun der Politik als Grundlage für die weiteren Entscheidungen zur zukünftigen Gestaltung des Straßenraums.
Begleitend zum Planungsprozess wurde die Bevölkerung intensiv beteiligt. Mehr dazu lesen Sie hier.








